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Gesellschafterwechsel bei der Rheinkraft

Duisburger Traditionsunternehmen aus der Stahllogistikbranche wieder inhabergeführt

Der seit 2009 als Geschäftsführer der Rheinkraft International GmbH angestellte Dirk Michael Müller (50) hat Ende August 2013 die LIMA GmbH (Logistics, Investments und Management GmbH) als Basis für ein Management-Buy-Out gegründet und lenkt nun auch als Inhaber das strategische und operative Geschäft des Duisburger Stahllogistikers.

Damit stellt sich die Rheinkraft International GmbH als ehemalige Tochter der belgischen SNCB Logistics zukünftig als inhabergeführtes mittelständisches Logistikunternehmen auf.

Im Sommer 2012 hat der Vorstand der SNCB Logistics beschlossen, sich künftig auf die Kernkompetenz im Schienenverkehr zu konzentrieren und damit von allen anderen Aktivitäten – wie beispielsweise der Rheinkraft – zu trennen. Dazu der neue Inhaber Dirk Michael Müller: „Selten zuvor wurde die Rheinkraft derart mikroskopisch durchleuchtet, wie in den folgenden Verhandlungsgesprächen. Und ich komme nicht umhin zu erklären, wie sehr mich diese Rheinkraft erneut bis ins letzte Detail überzeugte. Die hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und die akribischen Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Strategieanalysen zeigen mir, dass die Rheinkraft nicht nur auf gesunden Beinen steht, sondern nachhaltiges Entwicklungspotenzial besitzt.“
Bewährte personelle und unternehmerische Strukturen werden im Unternehmen bewusst fortgesetzt. In ganz besonderer Weise gilt dies für die Ausrichtung des bestehenden Dienstleistungs- und Service-Portfolios. Diese Neuorientierung hat daher für Mitarbeiter und Kunden keine nachteiligen Konsequenzen. Sämtliche Verträge bestehen mit allen Rechten und Pflichten über den jetzigen Gesellschafterwechsel hinaus. Dabei wird auch die etablierte Zusammenarbeit mit den zuvor unter dem Dach der SNCB Logistics vereinten Gesellschaften in Form bilateraler Verträge überall da fortgesetzt, wo sie sinnvoll ist. Die Rheinkraft bietet damit in einem internationalen Netzwerk auch weiterhin zuverlässige multimodale Logistiklösungen.

Und: Die neue Autonomie sichert auch die langfristige Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Denn die flachen Hierarchien und kurzen Informations- bzw. Entscheidungswege (dieses nun wieder inhabergeführten Unternehmens) bieten optimale Organisationsstrukturen, um konsequent in das operative Geschäft sowie laufende Modernisierungen zu investieren.