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Schwer beladen Richtung Leipzig

2 LKW. 2 Nächte. RKI transportierte jüngst einen kompletten Schiffsanleger quer durch die Republik und sorgt damit nicht nur für einen zufriedenen Kunden in der Gegenwart, sondern zukünftig auch für eine florierende Personenschifffahrt am Markkleeberger See bei Leipzig.

Zwei Nächte lang ging es im Konvoi von Andernach in Rheinland-Pfalz bis zum Markkleeberger See. Die Ladung: Ein Schiffsanleger bestehend aus einem 20 Tonnen schweren Schwimmer und einem 6,5 Tonnen-Steg mit zugehörigem 1,3 Tonnen schweren Trichtersteg. Ein Schwerguttransport, der viele Wochen Vorbereitung verlangte, wie Andernachs Niederlassungsleiter Jens Fischer Zöllner erklärt: „Hier geht es vornehmlich darum, die notwendigen Genehmigungen einzuholen und die Strecke auf Baustellen und sonstige Hindernisse zu prüfen, um den reibungslosen Ablauf zu garantieren.“ Ein Zusammenspiel aus formalen Akten und praktischer Erfahrung, dem das Unternehmen Schmitt Boote und schwimmende Anlagen GmbH (SBS) in den vergangenen zehn Jahren ausnahmslos vertrauen konnte. „Es stimmt tatsächlich, wir können uns zu 100 Prozent auf das Team um Herrn Fischer Zöllner verlassen, und das war auch bei diesem Projekt nicht anders“, so Jennifer Mattern, Kaufmännische Leiterin bei SBS, einem Unternehmen, das sich von der Planung, Konstruktion und Herstellung, dem Verkauf und Handel bis zur Auslieferung bzw. Inbetriebnahme von Landebrücken, Stegen, schwimmenden Anlagen, Arbeits-, Rettungs- und Beibooten sowie den dazugehörigen Dienst- und Serviceleistungen verschrieben hat.schwerbeladen.jpg

Kurzfristig? Kein Problem!
Knapp 500 Kilometer mussten die beiden Kolosse überwinden, und da Schwertransporte nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr auf deutschen Straßen unterwegs sein dürfen, waren zwei Nachtfahrten notwendig. Aufgrund der Übermaße mit bis zu 19,68 Meter Länge und 4,89 Meter Breite gab es von und bis zur Autobahn Polizei-Begleitung, zudem waren die Fahrzeuge mit warnenden Rundumleuchten ausgestattet. Neben den üblichen Baustellen galt es im Vorfeld auch den Ferienverkehr zu berücksichtigen: „In den Sommermonaten muss man auch nach 22 Uhr mit mehr Verkehr als gewöhnlich rechnen – ein Aspekt, der schnell zu Verzögerungen im Zeitplan führt“, so Fischer Zöllner. Zeitverschiebungen bedeuten jedoch auch immer eine ungünstige wirtschaftliche Komponente für den Kunden. Mattern: „Das wäre ehrlich gesagt eine kleine Katastrophe, und auch deswegen ist es perfekt, dass die RKI-Niederlassung Andernach nur zwei Straßen von uns entfernt ist: So ist es kein Problem, dass sich das Team vor Transportbeginn einen ganz realen Eindruck über die zu transportierenden Teile machen und die Ladung so besser einschätzen kann. Vor allem bei Schwertransporten ist das ein entscheidender Vorteil. Auf diese Weise stellten wir auch zwei Tage vor der großen Reise fest, dass kurzfristig eine Genehmigung ergänzt werden musste“. Tatsächlich änderte sich durch zusätzliche Anbauteile ein Breitenmaß. Ein Detail, das zwingend noch in die Papiere eingetragen werden musste.
Bestens geplant verlief der Schwertransport anschließend völlig reibungslos: Schwimmer und Steg trafen am 26. Juli pünktlich ein, wurden fachmännisch entladen, zu Wasser gelassen und fertig installiert. Damit nimmt der Start der Personenschifffahrt auf dem Markkleeberger See bereits feste Formen an, schließlich fungiert der Schiffsanleger zukünftig auch als Liegeplatz für bis zu zwei Passagierschiffe. Jennifer Mattern: „Wir freuen uns, mit Rheinkraft International solche Projekte seit nunmehr 10 Jahren reibungslos meistern zu können und sind froh, einen derart kompetenten Ansprechpartner in direkter Nachbarschaft zu haben.“