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Volle Punktzahl

Während der 6S-Begehung im Produktions- und Logistikbereich des Mannheimer ThyssenKrupp Stahl-Service-Centers wurde eins besonders offensichtlich: Hier herrscht eine vorbildliche Ordnung und eine hohe Sicherheit.

Alltag im Mannheimer Produktionsbereich – darum gab es bei der jüngsten 6S-Begehung Anfang Mai auch keine Kritikpunkte. „Ein Ver-dienst jahrelanger Optimierungen und natürlich der konsequenten Umsetzung durch unsere Mitarbeiter“, erklärt Betriebsleiter Michael Schappach, der sich über volle 260 Punkte freuen darf, die das Ingenieurbüro Wolfgang Pies als externer Auditor nach der Begehung vergeben hat. Kleine Mängel aus der letzten Begehung konnten allesamt beseitigt werden – der von Rheinkraft-Mitarbeitern verantwortete Logistikbereich des ThyssenKrupp Stahl-Service-
Centers mauserte sich so zum Vorzeigebetrieb.

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Klaus Bischof und Srecko Nedic, Lagermeister der RKI in Mannheim sehen in der sehr guten Bewertung den Lohn mehrerer Maßnahmen, die Rheinkraft in Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp in die Wege geleitet hat: „Renovierte Büros und Waschräume, neue Farbsysteme und Lagerfelder bringen zwei positive Effekte mit sich: Sie sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima und steigern damit auch die Effizienz. Eine unschlagbare Kombination.“ So verhindern Lagersysteme mit Bodenmarkierungen, dass Waren willkürlich irgendwo abgestellt werden und lassen die Gabelstapler gleichzeitig schneller ans Spaltband herankommen. Es passieren weniger Schäden und damit weniger Schuldzuweisungen – das kommt am Ende dem gesamten Team zugute. Dafür war jedoch zunächst ein Lernprozess in der Belegschaft notwendig. Schappach: „Es ging darum, die Mitarbeiter aufzuklären und sie für diese Themen zu sensibilisieren. Das haben wir jetzt ganz offensichtlich geschafft.“

Das 6S-Konzept dient der Sicherstellung von Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz und stammt aus der japa-nischen Kaizen-Methodik. Abgeleitet wird sie von den sechs Anfangsbuchstaben der japanischen Wörter für Organisation, Ordnung, Reinigung, Standardisierung, Selbstdisziplin und Arbeitssicherheit. „Und gerade im Bereich Sicherheit gehen wir keine Kompromisse ein“, so Michael Schappach. Ein Einsatz, der belohnt wird: Im vergangenen Jahr hat es nur einen Unfall gegeben, im laufenden noch keinen. Ein guter Trend – denn die nächste Begehung kommt bestimmt.