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Erfolgreicher Rollentausch – vom Berater zum Geschäftsführer

Jörn Schramme wurde im August 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung bei der HSR Business Service GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Haeger & Schmidt International GmbH und der Rheinkraft International GmbH. Vor dem Hintergrund einer engeren Zusammenarbeit der Tochtergesellschaften der belgischen SNCB Logistics in Deutschland wurde er zum gleichen Zeitpunkt in die Geschäftsführung der H&S Container Line, der Haeger und Schmidt International und der Rheinkraft International berufen. Dafür wagte Jörn Schramme sich an den Wechsel vom Berater zur Führungskraft. Mit Erfolg.

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Weniger unterwegs sein, stattdessen mehr Zeit für die Familie haben – zwei Aspekte, die Jörn Schramme dazu animierten, sich 2009zunehmend aus der Tätigkeit des selbstständigen Unternehmensberaters zurückzuziehen und seine Dienste als Interim-Manager bei Rheinkraft International aufzunehmen. Damit übernahm er nach und nach die Aufgaben von Bodo Behrend, der bis 2009 die Funktion des Geschäftsführers innehatte, sich jedoch altersbedingt aus dem Unternehmen zurückzog. Nun ist Jörn Schramme selbst Geschäftsführer: Im August 2011 übernahm er die Rolle des CFO bei der Rheinkraft, um gemeinsam mit Dirk Michael Müller die Zukunft des Unternehmens weiter voran zu treiben. Das Prinzip eines Führungsduos sieht Schramme durchweg positiv: „Auf diese Weise kann ich Dirk Michael Müller den Rücken freihalten, was ihm die Möglichkeit bietet, sich verstärkt auf Wachstum und Ergebnisentwicklung zu konzentrieren. Stillstand ist Rückschritt und vor diesem gemeinsamen Credo wollen wir die Rheinkraft fit für die Zukunft machen.“

 


Rollenwechsel

Nachdem der 39-Jährige Diplomkaufmann zunächst acht Jahre lang bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig war, übernahm er bereits 2006 seine erste Stelle als Geschäftsführer – in einem IT-Unternehmen – weit weg von der Logistik. „Aber durch meine bisherigen Erfahrungen und vor allem durch die Beratungstätigkeit fühlte ich mich bestens auf die Aufgabe bei der Rheinkraft und den anderen Gesellschaften vorbereitet. Ich musste nicht lange überlegen, das Angebot anzunehmen. Der Logistikmarkt besitzt eine hohe Dynamik und ich bin überzeugt, dass wir als Gruppe deutlich mehr bewegen können als jedes der Unternehmen alleine.“

Viel Verantwortung, die er sich mit Ehrgeiz und Willensstärke erarbeitete. Denn, das muss er zugeben: „Manchmal versuche ich schon, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.“ Wie gut, dass sich Jörn Schramme aber auch von sachlichen Argumenten gerne überzeugen lässt und somit innerhalb eines Dreivierteljahres als Geschäftsführer die Zusammenarbeit mit seinem Team reifen konnte: „Von der beratenden Funktion in eine Führungsrolle zu wechseln ist nicht einfach. Aber das haben wir alle gut gemeistert.“

 


Immer in Bewegung

Jörn Schramme stieß in Zeiten des Umbruchs zum Unternehmen und begleitete von Beginn an hauptsächlich die Aktivitäten im Shared Service Center. Hier fließen seit August 2011 EDV, Buchhaltung und die gesamte Verwaltung von Rheinkraft International und Haeger & Schmidt zusammen, was den Mitarbeitern komplexere Einblicke in beide Unternehmensbereiche ermöglicht – sowohl in den Bereich LKW als auch in den der Binnenschifffahrt. „Hier gibt es viele übereinstimmende Aspekte, die wir in Einklang bringen wollen, um nicht überall das Rad neu erfinden zu müssen“, erklärt Schramme und sieht die Veränderungen bisher durchweg positiv: Vieles sei bereits geschafft. Die Projekte liegen allesamt im Zeitrahmen und die nächsten sind schon auf den Weg gebracht. „Eine erste Feuertaufe – die Umstellung im Rechnungswesen auf die internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS (International Financial Reporting Standards) – haben wir bereits bestens hinter uns gebracht. Da dürfen wir uns ruhig auf die Schulter klopfen.“ Das macht Mut auf mehr, denn es steht noch einiges aus, so auch die Verknüpfung der Buchhaltungssystematik zwischen HSR und dem neuen Transportmanagement-System der Rheinkraft.

Trotz zahlreicher neuer Aufgaben im Beruf bleibt Jörn Schramme ausreichend Zeit für die Familie, die sich am liebsten gemeinsam beim Sport auspowert. Jedes Jahr über Ostern geht es zum Skifahren – „Das muss einfach sein“ –, der Sohn spielt zudem Fußball, eine Tochter reitet und die Kleine (gerade 1 ½ Jahre) wird die Leidenschaft zum Sport sicher auch bald teilen. Der Familienvater selbst lief vergangenes Jahr seinen ersten Marathon. „Für mich gehört Bewegung einfach zum Leben dazu. In jeder Hinsicht.“