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Logistik im demographischen Wandel

Aufschlussreiche Diskussionen beim ersten Kongress der Mittelstandskooperation Transcoop09 

Die Logistik erlebt den demografischen Wandel. Doch wie lässt sich Ressourcenengpässen am besten begegnen, bevor die stellenweise bereitswande2l.jpg dünnePersonaldecke irgendwann einbricht? Und welche Bedeutung haben Transportnetzwerke bei diesem Thema? Zwei interessante Fragen, die am 8. Februar 2012 in Darmstadt beim ersten Kongress der Transcoop09 – einer Kooperation mittelständischer Logistikunternehmen – zum Gegenstand intensiver Diskussionen wurden.

Insgesamt erschienen rund 120 Mitglieder – darunter auch Dirk Albert, Leiter für die Bereiche Stahlhandel und Stahlservice Center bei Rheinkraft International sowie Jörg Thielen, verantwortlich für den Bereich nationale und internationale Verkehre. Seit Juni 2010 ist RKI bemüht, gemeinsam mit den 38 Kooperationspartnern, die Ladungsauslastung zu optimieren und damit Leerfahrten zu reduzieren, um letztlich die Kraftstoffkosten – und damit auch die Emissionswerte – niedrig zu halten. Albert: „Um den Kunden darüber hinaus möglichst alle Facetten der logistischen Dienstleistung anbieten zu können, ist diese Art der Kooperation für die Rheinkraft ein wichtiger Bestandteil.“ Denn allein am 8. Februar verhalf der Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern dem Duisburger Unternehmen zu einem Start-Up-Termin mit einer Spedition aus Münchsmünster, um zu klären, wie sich die gemeinsamen Ressourcen für den süddeutschen Raum besser bündeln lassen.
Auch die Diskussion im Themenblock „Ressourchenengpässe in der Logistik – wann geht uns das Personal aus?“ sorgte für einen klaren Tenor. Um die Berufsbilder der Transport- und Speditionsbranche bekannter zu machen und Nachwuchskräfte dafür zu begeistern, sollten Unternehmen wie Rheinkraft International aktiver werden. Kontakt zu Schulen und Lehrern aufnehmen, um in den Klassen über Praktika und Ausbildungsangebote zu informieren. Denn nur mit Transparenz und bestmöglicher Aufklärung über den Beruf des Kraftfahrers oder der Fachkraft für Lagerlogistik lassen sich negative Assoziationen ausräumen und die Berufsbilder attraktiver darstellen.