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Auf zu neuen Märkten

Kaum hat das Jahr begonnen, steht Rheinkraft International Großes bevor: Bereits in der ersten Jahreshälfte eröffnet je eine neue Niederlassung in Frankreich und der Slowakei, um neue internationale Märkte zu erschließen.

Natürlich spiegelt es bereits der Unternehmensname wider, und auch die tagtäglichen Transporte quer durch Europa zeigen die Internationalität der Rheinkraft. Aus eben diesem Grund expandiert das Logistikunternehmen auch in der ersten Jahreshälfte 2012 in gleich zwei europäische Länder: Derzeit finden die letzten Vorbereitungen statt, um jeweils eine Niederlassung in der Slowakei und in Frankreich anzusiedeln. Jörg Thielen, verantwortlich für den Bereich nationale und internationale Verkehre sowie die Entwicklung neuer Standorte, räumt den beiden neuen Niederlassungen große Erfolgsaussichten ein: „Wir müssen unsere Möglichkeiten nur von Beginn an beim Schopfe packen, dann sehe ich großes Potenzial in beiden Märkten.“karte_n.PNG

Raum für Entwicklungen
Frankreich ist bereits seit geraumer Zeit ein wichtiger Zielmarkt für RKI – insbesondere der nord-französische Raum. Um hier Fuß zu fassen, wählte das Unternehmen gezielt eine Region aus, in der die Stahlindustrie mit hoher Wirtschaftskraft angesiedelt ist. RKI wickelt bereits für Bestandskunden – insbesondere für Vallourec &
Mannesmann Tubes – zahlreiche Transporte in diese Region ab. „Unser nordfranzösischer Standort in Valenciennes befindet sich auf dem Gelände eines französischen Logistikers, von dem wir Unternehmensteile gekauft haben. Mit diesem Standort sitzen wir zukünftig nur knapp zwei Kilometer von dem Vallourec & Mannesmann Werk in Saint Saulve entfernt“, erklärt Thielen. Die trimodale Anbindung des Standorts lässt vielfältigen Raum für künftige Entwicklungen.
In der zukünftigen slowakischen Niederlassung plant RKI einen eigenen Fuhrpark aufzubauen und bereits in der Startphase bis zu zwanzig Fahrzeuge im nationalen und internationalen Verkehr einzusetzen. Damit trägt das Unternehmen den Kapazitätsengpässen Rechnung, die nach der Krise festzustellen waren. Der Standort Kosice, im Osten des Landes, bietet sich dafür perfekt an – auch hier dringt die Rheinkraft in eine stahlerzeugende Region vor, die die Entwicklung eines Geschäftes in der Slowakei positiv beeinflussen kann.
Hilfe bei bürokratischen Hürden
Von der ersten Idee, über den Businessplan bis hin zur Umsetzung beider Standorte vergingen knapp eineinhalb Jahre. Tatsächlich ist es in Frankreich deutlich aufwändiger ein Unternehmen aufzubauen als in der Slowakei, weshalb Jörg Thielen und sein Kollege Gilbert Zurbach, Niederlassungsleiter in Saarbrücken und französischer Muttersprachler, eng mit den belgischen Kollegen des Mutterkonzerns zusammen arbeiteten. Auch die Mitarbeiter der belgischen Bahn standen mit ihrem Know-how bei der Bewältigung bürokratischer Hürden in Frankreich unterstützend zur Seite. Hürden, die mittlerweile genommen sind und das große Ziel, durch einen französischen Standort gezielt Rückladetransporte zu generieren und innerfranzösische Marktanteile zu gewinnen, findet nun bereits ab dem Frühjahr Umsetzung.
Gezielt außerhalb Deutschlands aktiv werden – ein bedeutender Schritt, den die Rheinkraft mit der Eröffnung der beiden neuen Niederlassungen im europäischen Ausland vollzieht. Und das mit kompetenten, internationalen Teams, die sich der Herausforderung schon sehr bald annehmen.