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Sicher Richtung Russland

Transporte Richtung Osteuropa und Russland sind eine Spezialität der RKI-Niederlassung in Berlin. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Ladung auf der Schiene oder der Straße ihr Ziel findet. Im Fokus steht – wie bei allen Transporten – die Sicherheit. Wobei diesseits der Wege eben auch politische und kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen sind.

Die RKI-Niederlassung Berlin konzentriert sich vor allem auf die osteuropäischen Märkte. In diesem Rahmen betreut Niederlassungsleiterin Daniela Assenov gemeinsam mit ihrem fünfköpfigen Team unter anderem Tenova TAKRAF. Ein Unternehmen, das Maschinen und Anlagen für Tagebausysteme und -ausrüstungen entwickelt, plant, konstruiert und letzthin liefert. Also transportiert RKI auch Teile für eine Bergbau-Bandanlage bis ins 5.000 km entfernte russische Maloreftinskaja. Und dabei ist einiges zu berücksichtigen, denn das Gewicht der Teile, die Entfernung zum Zielort und der Zustand der Straßen bis dort legen den Weg über die Schiene nahe. Da die RKI seit Jahrzehnten internationale Transporte via Schiene und Straße durchführt, lebt auch diese Zusammenarbeit auf einem gesunden Fundament aus Erfahrung und Weitsicht. Nun also die Bahn: Die über zwei Meter breiten und fünf Meter langen Trommeln mit Textilförder- und Rollgurten ins russische Maloreftinskaja wiegen pro Packstück bis zu 42 Tonnen. Stahlrahmen zur Lastverteilung sind da unabdingbar, genauso wie die mindestens 20 Zentimeter dicken Holzrahmen zum Ladungsschutz. Stählerne Spannvorrichtungen und zusätzliche Stahltrossen runden die Ladungssicherung ab. Dann erst kann der etwa zweiwöchige Transport beginnen.

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Beim Bahntransport der bis zu 42 Tonnen schweren Trommeln sorgen Stahl- und Holzrahmen sowie spezielle
Spannvorrichtungen für eine optimale Ladungssicherung

Brücken bilden
1998 startete die gebürtige Bulgarin Daniela Assenov ihre RKI-Karriere in der ostdeutschen Niederlassung und leitet diese seit mittlerweile 5 Jahren in einem internationalen Team aus Polen und Deutschen. „Transporte Richtung Osteuropa sind mit einem hohen Maß an Sensibilität verbunden, da auch politische Besonderheiten immer wieder eine Rolle spielen, auf die wir sehr genau achten.“ Das Problem sei nicht die Sprache, sondern die besondere Mentalität in den verschiedenen Ländern, die das Team genau kennt und bestens damit umzugehen weiß. Da sich Osteuropa immer mehr an die westeuropäischen Bedingungen anpasst, herrscht zudem eine beachtliche Dynamik was Handelsgesetze und Vorschriften betrifft. Fundierte Zollkenntnisse der Mitarbeiter sind hier Voraussetzung – nicht nur im Export-, sondern auch im Importbereich. Assenov: „Wir bilden praktisch die Brücke zwischen den Ländern und übernehmen damit auch eine Beratungsfunktion für unsere Kunden und innerhalb des Unternehmens selbst.“ Und dabei geht es mitunter auch um ganz praktische Dinge, wie die Frage, welche Begleitpapiere und Dokumente nötig sind und welche Anforderungen diese beispielsweise für den Zoll erfüllen müssen, um Verzögerungen an den Grenzen vorzubeugen. Damit die Ladung nicht wortwörtlich stecken bleibt.

Das Team weiß mittlerweile, dass bei jedem Transport in oder durch bestimmte Regionen die mitunter schlechten Straßenbedingungen und die damit ungewöhnlich langen Transitzeiten zu beachten sind. Zugleich ist es aber auch Realität, dass zumindest der Nachlauf ab dem Empfangsbahnhof in der Regel dennoch mit dem LKW stattfindet. RKI koordiniert auch diese Wege. So funktioniert eine allumfassende Transportdienstleistung. Und nur so ist es möglich, letztlich den hohen Qualitätsanspruch der Rheinkraft International zu erreichen: Den unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte günstigsten und zugleich zuverlässigsten Weg für die anvertrauten Güter zu finden. Allen Stolpersteinen zum Trotz.