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Vollkommen virtualisiert

Moderne Datenübertragungen finden im Giga-Format statt. Zumeist. Und doch kann es in Einzelfällen durch unterschiedliche Software und Releasestände oder auch bei Performanceengpässen durch große Datenmengen zu Problemen kommen. „Das muss es nicht“, dachte sich EDV-Leiter Johannes Menschel und führte eine VM-Ware ein, die Schwächen beseitigt und zahlreiche Vorteile vereint.
Schneller, flexibler, dynamischer. Die Logistikwelt verändert sich – auch für die Mitarbeiter in der Verwaltung. Um all diesen fordernden Ansprüchen auch zukünftig gerecht zu werden, entschied sich Menschel für eine neue Softwarelösung, um mit wenig Aufwand viele Vorteile zu erzielen. Der Leiter der EDV und allgemeinen Verwaltung erklärt, wie das funktioniert: „Es geht darum, den physischen Rechner mithilfe einer VM-Ware (Virtuelle Maschine) zu virtualisieren, sodass das Betriebssystem und alle notwendigen Programme auf drei Servern liegen, auf die jeder Mitarbeiter zugreifen kann.“ Das verschafft dem Benutzer einen großen Nutzen, ohne dass er sich in seiner Arbeitsweise umgewöhnen muss. Schließlich bleibt auf dem Bildschirm und in der Bedienung alles beim alten, nur dass er nun auf einen Server zugreift und nicht mehr auf den stationären PC unter dem Schreibtisch. Zwangspausen aufgrund defekter Hardware (z.B. der Festplatte) gehören damit der Vergangenheit an, denn die VM-Ware schaltet bei einem Defekt alle wichtigen Daten und Programme auf einen anderen Server um – Ausfallsicherheit garantiert.

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Der User arbeitet von nun an ohne Einschränkungen, seine Workstation (PC) besteht nämlich nur aus einem sogenannten Thin Client, der eine Verbindung zum VM-Ware-Server sicherstellt und den Bildschirm vor Ort bedient. Mittlerweile können sogar mehrere Bildschirme über einen Thin Client angebunden werden, um deutlich weniger hin- und herzuscrollen. Weiterer Vorteil ist die neue Geschwindigkeit in der Datenübertragung. Bei einer stetig wachsenden Datenbank mit zugleich niedrigen Leitungskapazitäten entstanden in der Vergangenheit zunehmende Verzögerungen auf Benutzeraufforderungen. „Das ist weder zeitgemäß, noch motivierend für die Mitarbeiter, so dass auch hier eine Lösung her musste“, so Menschel. Wie gut, dass sie bereits Teil der neuen Software ist, denn die VM-Ware sorgt dafür, dass alle geforderten Daten des Speditions-Systems nur noch in Form von Bildinformationen übertragen und dargestellt werden. Und das passiert eben in einem Bruchteil der zuvor benötigten Zeit. Auch die Administratoren haben es nun leichter. Da sich die drei Server am Duisburger Standort befinden, haben die Administratoren jederzeit auch physischen Zugriff darauf, können Installationen und Umstellungen vornehmen und Probleme schnell und unkompliziert lösen. Die Mitarbeiter spüren keine Einschränkungen. Im Gegenteil: Einmal auf den Servern installierte Programme oder Updates stehen jedem Einzelnen unmittelbar zur Verfügung. So verhält sich die Systemlandschaft nicht nur durchweg einheitlich, sie ist auch stets perfekt gewartet und auf dem neusten Stand. Und damit eben – wie gewünscht – schneller, flexibler und dynamischer.