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Projektlogistik bis ins Reich der Mitte

Innerhalb von drei Monaten transportierte die RKI eine 1.300 Tonnen schwere Maschine erfolgreich von Voerde ins chinesische Changzhou. Weitsicht, Erfahrung und auch Improvisationsvermögen führen hier zu gleichen Teilen zum Ziel.
Sven Imhoff – Abteilungsleiter Projektspedition und Schwergut – atmet auf: Nach drei anstrengenden Monaten ist die knapp 1.300 Tonnen schwere Rohrpresse unbeschadet in Changzhou/China angekommen – die dorthin führende Planung dauerte ebenfalls drei Monate. Im gesamten Verlauf des Transports summierten sich die Kontakte auf über 700 eingegangene E-Mails und ungezählte Telefonate. Eine beachtliche Kommunikationsleistung, die auch daher rührt, dass zwischenzeitlich einiges an Improvisationstalent gefragt war. „Auf derart großen Baustellen, wie der in China, kann es immer zu Verzögerungen kommen. Doch damit wissen wir umzugehen.“ So waren die Maschinenteile zwar Anfang 2010 fertig gestellt, die Baustelle jedoch noch nicht bereit, diese entgegenzunehmen. RKI reagierte schnell und lagerte die Teile kurzerhand ein.

Als Sven Imhoff dann aber das GO zum Transport erreichte, verlor er keine Zeit und leitete alle notwendigen Maßnahmen ein – inklusive aller Zollformalitäten. Von Voerde aus gelangten die insgesamt 63 Packstücke via Binnenschiff auf direktem Weg zunächst zu einem Stauereibetrieb in Rotterdam und wurden dort – platzsparend nach Gewicht und Größe sortiert – auf mehrere Flats mit je 30 Tonnen Last gesetzt. Anschließend folgte der sechswöchige Transport per Seeschiff bis Shanghai. Am Ziel eingetroffen endete der Einsatz des Rheinkraft-Teams jedoch keineswegs:

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Mit Maschinenteilen gefüllte Kisten gelangten in Shanghai vom Seeschiff direkt auf den LKW

Über den Seetransport hinaus übernahm das Duisburger Team zusätzlich den Landtransport bis ins 200 Kilometer östlich von Shanghai gelegene Changzhou. Imhoff: „Auf dem Weg zur Baustelle haben wir erfahren, dass die notwendigen Bauabschnitte zum Aufbau der Rohrpresse noch nicht fertig gestellt waren. Deshalb haben wir nach ausreichend befestigten Lagerflächen gesucht und gefunden, wo die tonnenschweren Maschinenteile sicher gelagert werden können.“
Eine gute Planung und ein gelungener Transport führten somit zu einem erfolgreichen Abschluss – zur vollsten Zufriedenheit des Kunden, der GFM GmbH im österreichischen Steyr.