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Loyalität ganz groß

Der demografische Wandel ist da. Und er sorgt für branchenübergreifende Nachwuchsprobleme. Besonders hart trifft es die Logistik-Branche. Grund genug für eine intensive Untersuchung der RKI-Altersstruktur – mit wegweisenden Ergebnissen.
Die Logistik-Branche sieht sich zunehmend mit einem wachsenden Problem konfrontiert: Qualifizierter Nachwuchs ist rar und die Suche nach geeigneten Kräften ein bisweilen müßiges Unterfangen. Eine Entwicklung, die auch an der Rheinkraft International GmbH nicht vorüber zieht. Darum haben sich Aytekin Ünal und seine Kollegin Andrea Gremm dem IPL-Programm gewidmet: Intelligentes Personalmanagement für die Logistikbranche. Dieses basiert auf einem von der Landesregierung beschlossenen Modellvorhabens zur „Entwicklung von Personalstrategien vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Logistik“. Ein mächtiges Instrument, das den steigenden externen Herausforderungen im Markt und Wettbewerb begegnen will. RKI ist dabei eines von 40 Unternehmen aus der Logistikbranche, das derzeit unterstützt wird, ein nachhaltiges Personalmanagement-Konzept zu erarbeiten, die strategische Personalplanung anzupassen und Stärken auszubauen.

„Der demografische Wandel macht auch vor etablierten Unternehmen nicht Halt. Also setzen wir uns intensiv mit der Personalstruktur innerhalb der Rheinkraft auseinander, um zu erkennen, wo Handlungsbedarf besteht“, erklärt Ünal. Folgende Ziele stehen hierbei besonders im Fokus:

  • Image-Steigerung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber – sowohl für die Rekrutierung von Fach- und Nachwuchskräften als auch für die Mitarbeiterbindung
  • höhere Mitarbeiterzufriedenheit und steigende Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft
Das Projekt beinhaltete drei Analyseinstrumente: Zunächst erfolgte eine Altersstrukturanalyse anhand aktueller Mitarbeiter- und Fluktuationszahlen mit anschließender Prognose. Zudem fanden strukturierte Gruppen-Interviews mit der Geschäftsführung sowie Personalverantwortlichen statt, und zuletzt kamen elf freiwillige Mitarbeiter (Betriebsrat, Auszubildende, Sachbearbeiter und Führungskräfte) zu einem Workshop zusammen, in dem konkreter Handlungsbedarf im Unternehmen identifiziert wurde. „Hieraus leiten wir anschließend konkrete Empfehlungen zur Umsetzung ab und setzen diese nun auch schnellstmöglich um“, so Andrea Gremm.

Und ein weiteres positives Ergebnis der Analyse wird immer offensichtlicher: Wer einmal hier arbeitet, bleibt dem Unternehmen in der Regel auch sehr lange treu. Und das ist durchaus ein Motivationsschub für das nun anstehende Maßnahmenprogramm.