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An 1. Stelle: Sicherheit

ARBEITSSCHUTZ wird bei der Rheinkraft groß geschrieben. Deswegen ist die RKS-Abteilung für Produktionslogistik und logistische Dienstleistungen seit Juni 2011 im Bereich des Arbeitsschutzmanagement nach SCC zertifiziert und geht Stolperfallen gezielt an den Kragen.
Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist er passiert: der Arbeitsunfall. Seine Folgen sind mal mehr, mal weniger gravierend, aber immer mit betrieblichen Störungen und mitunter sogar personellen Ausfällen verbunden. Dabei gilt es, die Unglücksursache zu ermitteln, zu dokumentieren und wenn möglich für die Zukunft auszuräumen. Keine leichte Aufgabe, der sich Frank Buschmann als Qualitätsbeauftragter und Fachkraft für Arbeitssicherheit annimmt – aber: „Jeder Unfall hat seinen Grund, und den gilt es zu beseitigen.“ Aufgrund der unmittelbaren Zusammenarbeit mit den Großkunden war es möglich, in diesem Bereich das zertifizierte Arbeitsschutzmanagementsystem SCC (Safety Certificate Contractors bzw. Sicherheits-Zertifikat Kontraktoren) einzuführen. Ende letzten Jahres wurden die zugehörigen Mitarbeiter-Schulungen erfolgreich durchgeführt. Stolperfallen – gleich welcher Art – sollen damit schon bald der Vergangenheit angehören.

„Mit dem Zertifikat haben wir die Möglichkeit, die Arbeitssicherheit besser zu strukturieren und Abläufe zu automatisieren, um am Ende so wenige Unfälle wie möglich verzeichnen zu müssen. Am liebsten keinen!“, so Buschmann. Begehungen durch Hallen & Co. vermitteln dabei gezielte Eindrücke über die Arbeitsweise der Mitarbeiter vor Ort und erlauben bereits erste konstruktive Verbesserungsvorschläge. Buschmann nutzt natürlich auch Unfallgespräche und Gefährdungsbeurteilungen, um Unfällen vorzubeugen und in Summe das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu steigern. Tatsächlich gibt es sogar SCC Vorgaben, nach denen in einer Million Arbeitsstunden nicht mehr als 25 Unfälle passieren dürfen. Bürokratischer Zynismus oder typisch deutsches Reglementdenken? Nun, bei den rund 100 Mitarbeitern der RKS in Duisburg kommen pro Monat etwa 17.000 Arbeitsstunden zusammen, „da ist man – im Extremfall und hoch gerechnet – schnell bei 25 Vorfällen.“ Und die müssen von nun an jedes Jahr belegt und der DEKRA erklärt werden. Abschließende Beurteilungen und Maßnahmen eingeschlossen, denn das System sieht eine regelmäßige Nachzertifizierung vor, anhand derer die Arbeitssicherheit konstant optimiert wird. Und das ist und bleibt eben das oberste Ziel!