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Geradeaus ans Ziel

Die Rheinkraft International GmbH schickt täglich Schwertransporte auf den Weg – trotz Zeitdruck und bürokratischer Hürden. Der Schlüssel: Ein hohes Maß an Erfahrung.

Schnee, Eis und damit verbundene glatte Fahrbahnen bedeuten jedes Jahr im Winter eine Zwangspause für Schwertransporte. Zu gefährlich ist die Fahrt mit tonnenschweren und übergroßen Gütern. Doch nun sieht man sie wieder: 600 PS starke Zugmaschinen, die sich schwer beladen – und oftmals begleitet von der Polizei – ihren Weg zum Ziel bahnen. Die Duisburger Rheinkraft International GmbH (RKI) bekam gleich zu Beginn 2011 einen besonders komplizierten Auftrag, der nur 14 Tage Zeit ließ, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen und einen entsprechenden Transport zu organisieren.
Zwei Ankunftsorte

In der Regel nimmt die Organisation eines Schwertransportes mindestens vier bis fünf Wochen in Anspruch – nur jahrelang erarbeitete Routine und die richtigen Kontakte machen ein schnelleres Verfahren möglich. Zwei ausschlaggebende Dinge, die Sven Imhoff als Abteilungsleiter Projektspedition und Schwergut mitbringt und einzusetzen weiß. Zum Vorteil seiner Kunden. „Als die Anfrage kam, hatte ich sofort eine Idee, wen ich anrufen kann, um den Transport in nur zwei Wochen auf den Weg schicken zu können“, erklärt Imhoff. Zwei insgesamt 32 Tonnen schwere und 4,27 Meter hohe Teile für eine Presse sollten von ihrer Produktionsstätte in Kassel nach Hamburg gelangen, um von dort über den Seeweg nach Indien verschifft zu werden. Das japanische Unternehmen ITOCHU LOGISTICS (EUROPE) GmbH – spezialisiert auf Dienstleistungen für Kunden aus dem asiatischen Raum – gab den Auftrag dazu. Das überhohe Maß verlangte von der Streckenführung den Einsatz einer Kesselbrücke, um die Fahrhöhe zu reduzieren – für die Duisburger kein Problem. Außergewöhnlich für alle Beteiligten war allerdings die Tatsache, dass während der Vorplanung noch unklar war, wo genau das Schiff anlegen würde. Eine bürokratische Hürde, die es zu nehmen galt. Doch auch hierfür fand sich schnell eine Lösung: Die Genehmigung berücksichtigte nach einigen Erklärungen und Telefonaten einfach zwei Ankunftsorte.

Wertvoller Erfahrungsschatz

Witterungsverhältnisse und die allgemeine wirtschaftliche Lage entscheiden über Flauten oder Hochbetrieb im Bereich der Schwertransporte. Mit jährlich 200 bis 250 Transporten dieser Art ist Rheinkraft ein durchaus gefragter Partner, was Stefan Grosse (Bereichsleiter Projektspedition und Schwergut) wie folgt erklärt: „Verlässlichkeit ist ein hohes Gut. Kombiniert mit wertvollen Erfahrungen, einem optimalen Preis und den richtigen Kontakten lassen sich die Kunden überzeugen.“ Und mitunter erfahren sie sogar mehr Engagement, als verlangt: So erreichten die beiden Teile die Hansestadt in nur einer, statt vorgesehenen zwei Transportnächten. Wertvolle Zeit, die der Kunde auf diese Weise einsparte – und die ihn vielleicht dazu veranlasst, erneut in einen Schwertransport in Kooperation mit RKI zu investieren.